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"Es" kam über Nacht und keiner hat's gemerkt . . . .

Frühjahr und Sommer 2017 - Ganz plötzlich kam es heraus, der Diesel stinkt nicht nur, er "macht" auch den hochgefährlichen Feinstaub. Und darum muss er abgeschafft werden. So jedenfalls argumentieren die Grünen und der BUND und andere Autogegner. Der bequeme Mensch muß endlich auf das Fahrrad "gehoben" - besser gesagt - gezwungen werden.

"Gute" Diesel Autos gibts seit 40 Jahren

und seit 40 Jahren wird der Schadstoffgehalt von allem, das aus dem Auspuff kommt, gemessen. Und dann hatte das Kraftfahrt-Bundesamt irgendwann eine Testvorschrift. Die war aber so trivial simpel, daß der Spruch "Wer viel mißt, misst Mist" absolut bewiesen wurde.

Ist das nicht komisch, jede Kneipe wird mehrfach im Jahr geprüft

jede Kinderschaukel auf dem Jahrmarkt muss einmal im Jahr geprüft werden, die großen Achterbahnen sowieso - aber in den letzten 20 Jahren mal ein deutsches Dieselfahrzeug nachzumessen, auf die Idee kam wirklich niemand ? Oder doch und die Ergebnisse waren einfach nur unpopulär miserabel und wurden versteckelt.
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Auch das mit dem Staub ist komisch

da gibt es den Staub, den Makro-Staub, den Micro-Staub und den Feinstaub, fein säuberlich nach Größe sortiert. Und auch das wußte man bis vor ein paar Jahren nicht ? Also auch das mußten sich unsere Ingenieure von den Amerikanern erst mal zeigen lassen - oder wurde auch hier nur vertuscht, was zu vertuschen ging ?

Ganz plötzlich wurden Statistiken (aus diversen Schubladen) publik, wie gefährlich insbesondere dieser Diesel-Feinstaub auf einmal sei, insbesondere an viel befahrenen Straßen. Das hätte ja nun wirklich keiner gedacht.
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Feinstaub und Feinstaub sind Zweierlei

Nachdem das Thema ganz oben auf der "Merkelschen" Agenda stand, wurden auch aktive Physiker befragt, was es denn mit dem Feinstaub wirklich auf sich hätte und auch die Mediziner wurden richtig befragt. Richtig heißt in diesem Falle, was gibt es denn für Feinstäube und wo kommen die alle her ?

Die Antworten waren leider überhaupt nicht die richtigen, denn so genau wollte man das ja gar nicht aufschlüsseln. Nur der Diesel-Feinstaub war das Kernthema. Daß es da Brems-Stäube und Kupplungs-Abriebe und Reifen-Abriebe als Feinstäube gäbe, nein, das paßt nicht ins Konzept. Und daß beim Wochend-Grillen in den Eigenheimen und Reihenhäusern der Neureichen - also von Beamten und Abteilungsleitern (und auch der 600 Abgeordneten) - fast genauso viel Feinstaub aus der glühenden Grillkohle entfleucht wie 100km Diesel-Stadtverkehr, das paßt natürlich auch nicht ins Konzept. Das Grillen zu verbieten ist nämlich überhaupt nicht populär.

Komischweise kam dann auch noch raus, die Industrie pustet jede Menge an Feinstäuben bei der Produktion von allem möglichen Zeugs aus dem Schornstein. Jeder Steinmetz, Fliesenleger und jeder Metallarbeiter bzw. Schlosser produziert mit der Trennscheibe auch jede Menge Feinstaub. Die Müllverbrennungsanlagen haben zwar Ruß- und Staub-Filter, aber (noch) nicht die (aller-) neue(ste)n Feinstfilter für den Feinstaub. Also der böse Diesel, der muß es sein, nein, der ist es, dieser ist der Bösewicht.
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Man nennt das "ein Thema hochkochen", wenn . . .

der Sommer naht und nix ist los im Blätterwald. Und dann ist ja auch noch Wahl in Deutschland.

Wie bekommt man die Abgase in den Griff ?

Dann fangen wir doch mal an, zu verbieten oder zu verteuern:
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  1. Also alle PKWs und Sportscars und SUVs (SUFFs) mit über 2000cm³ Hubraum sind wirklich (vor allem bei Männern potenzsteigernder) Luxus, diesen Luxus könnte man mit einer Luxussteuer deutlich verteuern - wie es zum Beispiel in Frankreich seit vielen Jahrzehnten ganz normal ist. (Autos mit über 1,9999 cm³ = über 2 Liter - kosten da richtig Kohle.)

  2. Auch PKWs mit deutlich über 150 PS sind absoluter Luxus und reine Stinkeschleudern, die könnte man auch bereits beim Kauf kräftigst zur Kasse bitten und bei der KFZ-Steuer ebenfalls steigernd bedenken.

  3. Die ganzen uralten Kleintransporter, die mit ihrem uralten Diesel volle Pulle mit 180 km/h über die Autobahnen donnern oder brettern, immer Bleifuß und immer ganz links -, die könnte man endlich als Klein-LKWs deklarieren und auf Tempo 80 bis maximal Tempo 100 begrenzen. Das reduziert den sogar sichtbaren Stinkestank der Diesel ganz gewaltig.

  4. Auch die unglaublich vielen (blutarmen) Paketdienste, die den ganzen Tag mit dem uralten über 10 Jahre alten Stinkediesel (Schrottautos) durch die Innenstädte brettern, könnte man an die Kandarre nehmen, ebenfalls die alten Taxen, die auch den ganzen Tag mit Maximalgeschwindigkeit - sprich Tempo 80 bis 90 - in unseren Straßen herumbrettern, das wäre eine beinahe irre Reduktion von Abgas- und vor allen von Bremsstaub.

  5. Alle Flugzeuge, die mit weniger als 30% Auslastung starten und landen, zahlen mehrfache, also mindestens die dreifachen Flughafen Start- und Lande-Entgelte.

  6. Die Benzinmotor-Gebläse der Gärtner oder Möchtegern- Straßenreinigungs- Pusten müssten sofort verboten werden. Die machen nicht nur gewaltigen Lärm, sondern pusten den (ganz feinen Fein-) Staub und Deck immer nur zum Nachbarn rüber oder zurück auf die Straße. Den Dreck sollte man wieder wie früher normal einfach aufkehren "müssen !!" (eventuell sogar aufsaugen) und nicht gleichmäßig in der Stadt verteilen lassen.

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Es gibt so viele Möglichkeiten, die Abgase zu reduzieren.

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Ach, da habe ich ja ganz vergessen, den "Benziner" zu nennen.

Mitte Ende 2017 kam auf einmal raus, daß die modernen hochgezüchteten Beziner z.B. mit einem 3 Zylinder 110 PS Turbolader-Motor auch jede Menge Fenstaub rauspusten. Die hypermodere und hypereffiziente computergesteuerte Einspritzung samt Turbolader, die macht es möglich. Also muß natürlich der brandneue Benziner auch sofort verboten werden bzw. ein Fahrverbot bekommen, also nicht nur der alte Stinke-Diesel. Nur mit den alten CO2 Schleudern darf man dann noch in die sauberen Innenstädte fahren, denn das wird offensichtlich nur manchmal gemessen.
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Motoren aller Art im Leerlauf unnütz laufen lassen . . . .

das sollte auch Folgen haben, nicht nur für die, die ihren eigenen Stinkestank dort direkt einatmen. Ich höre immer wieder auf den Autobahnparkplätzen (für übermüdete LKW Fahrer) bei unseren "ausländischen Durchreisenden" den dicken großen Dieselmotor (fast) stundenlang laufen, weil sonst die Heizung nicht geht. Ukrainer, Russen, Litauer, Rumänen, Bulgaren, Ungarn und Polen, auch Holländer, Belgier und Engländer, haben da wenig Hemmungen, den Motor einfach weiter laufen zu lassen. Auf freundliche Hinweise reagieren sie gar nicht oder sofort sehr gefährlich agressiv.

Bin ich jetzt ein braun angehauchter Ausländerfeind, weil ich das so direkt anspreche ?
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