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Die Satire ist die exorbitant überzeichnete Wirklichkeit.

Und ich habe immer noch das Gefühl, in unserer Gesellschaft läuft inzwischen Einiges völlig schief. Ich glaube, daß alle ohne Ausnahme dieses Dilemma erahnen oder zumindest fühlen. Und sehr viele wissen, es ist kurz vor zwölf.

Viele brummeln und keiner packt etwas an. Und viele trauen sich nur noch am Stammtisch, Ihrer Meinung freien Lauf zu lassen. Die Politiker aller Parteien scheinen sehr weit abgehoben, und wenn dann einer ausgerechnet von der falschen Partei mal etwas richtig angeht, also richtig anpackt, dann wird gleich alles zerredet oder abgeschmettert und es passiert wieder nichts - und das im Wechselspiel seit über 20 Jahren.

Da lügt eine "Mutter" (hat sie eigentlich Kinder?) in Hessen, daß sich die Balken biegen und dann lügt sie uns auch noch vor, es sei richtig gewesen, zu lügen. Was für ein asylantischer ypsilantischer Schmarren da in rot aufgefahren wird. Sogar ganz viele Rote sind schamvoll rot geworden.

Übrigens Helmut Schmidt war ja auch mal rot, jetzt ist er grau geworden, vom eigenen Qualm natürlich, denn er darf noch in geschlossenen Gaststätten rauchen. Wieso darf DER das eigentlich ? Gilt unser Gesetz nicht für alle ?

Also die Satire übertreibt gezielt, sonst ändert sich nichts.

Die Satire soll die Schwachstellen schonungslos bloßstellen.
Hier muß etwas geändert werden, sonst knallt es. Die Satiren über gierige Banker waren entweder nicht brutal genug oder wir alle waren diesen Chaoten hilflos ausgeliefert.

Die Satire zeigt immer wieder, der Mensch ist extrem leidensgfähig und das wollen "wir" doch mal so richtig ausprobieren. Wir haben jetzt unsere Weltwirtschaftskrise und keiner hatte es kommen sehen. Wirklich keiner ?

Gab es das nicht schon in der Saga beim alten Odysseus, also das Überlisten des Riesen mit den dummen Schafen und dem "Keiner" und dem "Niemand". So war es doch damals schon:

Keiner hatte es geahnt und Niemand hat etwas gesehen.

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