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Sept. 2018 - den ganzen Diesel-Zirkus mal ganz klar formuliert

In unserem Wiesbadener Lokalblättchen, an dem ich normalerweise kein gutes Haar lasse, weil die Redakteure oder Schreiberlinge es mit der Rechtschreibug sehr sehr locker nehmen, lese ich einen erstaunlichen Kommentar von Herrn Lars Hennemann. Und den möchte ich Ihnen nicht vorenthalten. Es ist also bis in die lokalen Redaktionsstuben vorgedrungen, was ich seit vielen Monaten an diesem Diesel-Zirkus scharf kritisiere. Aber lesen Sie selbst :
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Wattebällchen (vom 19. Sept. 2018)
Lars Hennemann kommentiert den "Dieselskandal"

Der Bundesverkehrsminister von der CSU entdeckt sein Herz für Diesel-Fahrer. Ein bisschen zumindest. Ein Schelm, wer da ein bisschen an die bayerische Landtagswahl denkt. Mehr als Taktik ist das jedenfalls nicht: Scheuers Appell an die Autobauer hat ungefähr den Härtegrad des sprichwörtlichen Wattebällchens.

Der Dieselskandal
ist also weiterhin nicht nur deshalb hochgradig ärgerlich, weil er Technologie vernichtet und Fahrzeughalter wie Kommunen vor kaum lösbare Probleme stellt. Er ist es vor allem, weil er die Bindung der Bürger an Staat und Politik schneller zerstört als Batteriesäure.

  • Anmerkung : Und das arbeitet aus meiner Sicht der heutigen AFD dennoch immer weiter in die Hände, selbst wenn die noch so bekloppt radikal auftreten und alle erarbeiteten Vorschußlorbeeren vergeuden.


Was soll Otto Normalsteuerzahler denn aus dem bisherigen Geschehen lernen?
Man kann in diesem Land millionenfach betrügen, und es passiert so gut wie nichts. Der Audi-Chef sitzt in U-Haft - Ausgang ungewiss. Der ehemalige VW-Boss Winterkorn hat kurz vor dem Bekanntwerden des Skandals Teile seines Vermögens an seine Frau übertragen und damit aus der Haftung genommen. Staatsanwälte ermitteln seit anderthalb Jahren gegen ihn - hoffentlich tapfer.

  • Anmerkung : Da fällt mir immer wieder der Karstadt Pleitier Middelhoff ein, dessen trickreiche Vermögenstransfers aber per Gerichtsbeschluß rückabgewickelt wurden und die damit zur Schadensminderung beitragen mußten. Aber auch das ist irgendwann  im Sande verlaufen.


Technisch ist nichts gelöst, die Dieselbesitzer werden seit drei Jahren faktisch enteignet. Und eine Metropole wie Frankfurt wird zur Verbotszone erklärt, während direkt daneben der Flughafen alles Mögliche produziert - nur garantiert keine saubere Luft. Liebe Frau Merkel: Wenn Sie nach Herrn Maaßen und anderen, allmählich nicht mehr zu ertragenden Meta-Verästelungen des Flüchtlingsthemas einmal wieder Politik machen wollen, die die Mehrzahl der Menschen erreicht, dann hätten wir einen Tipp für Sie: Reden Sie Klartext mit den Autofirmen. Die haben (uns) betrogen, die müssen das bezahlen. Alleine und alles.
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