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2 Tanklastzüge "erschüttern" die Welt.

Im Herbst 2009 bekomen wir in den Medien die Nachricht präsentiert, daß ein deutscher Oberst bei den Amerikanern die Bombardierung von zwei geklauten bzw. entführten vollen Tanklastzügen angefordert hatte. Und außerdem habe es riesen Knartsch gegeben, weil dabei Zivilisten ums Leben gekommen seien. Verlässliche Zahlen gibt es aber nicht, weil im Orient die Toten am Tag danach beerdigt worden seien.

Sind das alles Lügen ?

Angeblich hatten sich da Nachts um 1.30 Uhr bei völliger Dunkelheit zwei "gestohlene" mit Benzin (oder Treibstoff) beladene Tanklastzüge auf einer Sandbank in einem fast völlig ausgetrockneten Flußbett im Sand fest gefahren. Nebenbei hören wir, daß dieser so ziemlich gottverlassenste Ort etwa 5 Kilometer von der nächsten Ortschaft entfernt sei. Die ursprünglichen Fahrer der beiden Tanklaster seien (vorher) bei dem Überfall getötet worden.

In der FAZ steht in einem ganzseitigen Artikel zu lesen, . . .

daß in den islamisch orientalischen Ländern Diebstahl wesentlich schwerer wiege als "Tötung" oder "Mord". Das wäre "beinahe" schon ein Kavaliersdelikt, da ja meist Ungläubige oder Abweichler von einer "Tötung" betroffen wären. Bei Diebstahl werde heute noch die rechte Hand abgehackt, das sei nahezu das schwerste Delikt für einen frommen Orientalen.

Weiter steht in der FAZ, daß die Taliban, die offensichtlich die Tanklaster entführt hatten, (nur?) die ihnen zugetane Bevölkerung dieses Ortes informiert hätten, dort gäbe es Benzin der Ungläubigen "zu holen", also zu stehlen bzw. zu klauen!

Später in anderen Zeitungen lesen wir: Oberst Klein habe gegen Regeln verstoßen und die Bombardierung im Alleingang ohne Vorwarnung für die Taliban angeordnet.

Hatten eigentlich die Amerikaner die feindlichen Vietnamesen immer vorher freundlich darüber informiert, wo sie gerade zuschlagen wollten ? Spinnen die denn alle ?

Bei stockdunkler Nacht auf einer Flußinsel ?

Diese Fragen wurden nie offiziell gestellt: Was machen unschuldige "Zivilisten" bei stockdunkler Nacht ca. 5 Kilometer von ihrem Dorf entfernt bei zwei Tanklastern, wenn nicht um Benzin zu stehlen ? Es gibt dort weder Strom noch Strassenbeleuchtung und "Zivilisten" legen sich in diesen Ländern unseres Wissens nach kurz nach Dunkelheit in die Hütten zum Schlafen nieder.

In Zeitungsberichten steht zu lesen :
In dem Interview bestätigen die Angehörigen, dass viele ihre Väter, Söhne, Brüder und Neffen bei dem Angriff verloren haben. Einige seien mit Traktoren zu den Tankwagen gefahren, um sich Benzin (wirklich Benzin oder Diesel?) für ihre Lampen (Benzin!! - lampen haben selbst die Taliban nicht) in den Häusern zu holen oder um es zu verkaufen.

Die wollten es doch ganz einfach klauen oder besser gesagt stehlen. Da steht etwas von "holen". Das ist doch dummes Gewäsch. Die wollten aus gestohlenen Tanklastern Benzin stehlen. Auch die dümmsten Afgahnen wissen bereits, daß sich zwei Tanklaster nicht des Nächtens weit ab von der Landstraße auf eine einsame Flußinsel verirren. Meist werden sie dorthin verirrt.

Sind wir belogen worden oder nur falsch informiert ?

War das also gar nicht Nachts bei Dunkelheit ? - Lag diese Flußinsel direkt bei dem Dorf ? - Konnte der amerikanische Hubschrauberpilot vorher sehen, was er dort beschiessen sollte oder beschossen hatte ?

Warum werden im Dez. 2009 diese Details immer noch geheim gehalten und nicht publiziert, wenn wir doch auf einmal für die armen "Opfer" aufkommen sollen ?

7.12.2009 - Wir Deutschen sollen dafür bezahlen.

Es gibt ja zum Glück die (stein-) reichen, introvertierten und (auf) ewig schuldbewußten Deutschen, und dort ist auch etwas zu holen. Laut Presseinformationen erwägt die Bundesregierung, die Angehörigen der Opfer (auch die der Taliban) zu entschädigen.

Aha.

Laut gleicher Presseinformation sei dieser Angriff unangemesen und sachlich nicht gerechtfertigt gewesen. - Na prima. Da haben wir Deutschen doch endlich den lang ersehnten Präzendenzfall, auf den wir jetzt über 60 Jahre gewartet haben.

Waren 1944 die angloamerikanischen Luftangriffe auf Deutschland angemessen ?

Die Amerikaner und die Engländer hatten damals 1944 so gut wie alle deutschen Städte bombardiert, mit vollem Wissen, daß dort so gut wie keine militärischen Ziele zu finden seien. Das wußte man bereits 1943 und 1944 und so in den 90er Jahren wurde es dann sogar von englischen und amerikanischen Historikern und Militärs vollends bestätigt. Und Bomber Harris bekam damals von Churchill den dedizierten zynischen Auftrag, mach weiter so, mach "sie" platt.

Nach den heute verfügbaren Unterlagen wurden mindestens 145 tausend Zivilisten in Dresden, Berlin, Hamburg, München, Frankfurt, Köln, Düsseldorf, Mainz, Würzburg usw. getötet. Das war (damals schon und heute sowieso) unangemessen und sachlich nicht gerechtfertigt und auch später nicht zu verargumentieren. Es habe sogar den Ausgang des Krieges nicht beeinflußt, sagen seriöse Militärhistoriker heute.

Wenn also 145 Afganische Familien jetzt entschädigt werden . . .

Was ist mit den 145 tausend (145.000) deutschen Zivilisten und deren Familien, die sachlich nicht gerechtfertigt und unangemessen zerbombt (totgebombt) wurden ?

Warum wird Krieg nicht als Krieg bezeichnet ? Und in Afganistan herrscht doch Krieg.

Sind wir auf einmal die Agressoren in Afganistan ? Sind wir dort einmarschiert so wie 1942 in Stalingrad ? Oder wurden wir gerufen, um zu helfen ?

Was verteidigen wir Deutschen am Hindukusch wirklich ?

Ein Bremer Anwalt verteidigt Afganische Bürger vor deutschen Gerichten ? Ja spinne ich denn ? Haben wir schon amerikanische Verhältnisse, bei denen man sich das Land und den Klageort nach den Erfolgsaussichten (für sein Honorar) aussucht ?

Also endlich kommt die Wahrheit raus, in der „Bild“- Zeitung steht es schwarz auf weiß oder rot blutunterlaufen.

Und wenn es in der „Bild“- Zeitung steht, kommt auf einmal hektische Betriebsamkeit bei den Politikern der obersten Charge auf. Schuldige müssen her, wie auch immer. Irgendwer ist (immer) schuldig. Also tritt "jemand" zurück und setzt sich mit über 8.000 Euro Pension (Altersruhegeld genannt - der Mann ist jedoch noch relativ "Jung") in seinen Fernsehsessel. Und alle sind zufrieden.

Nur die SPD nicht, es müssen noch "mehr" zurücktreten. Am besten wäre ja, "alle" treten zurück und unsere hessische Frau Ypsilanti probiert es dann noch einmal mit der nordischen Frau Heide Simonis im Schlepptau.

Was für für ein armseliger Haufen von Schwindlern und Heuchlern läuft da in Berlin auf unsere Kosten rum.

Jan 2010 - bisher haben es nur Wenige kapiert.

Also wenn es nach der SPD geht, dann würden sogar die Taliban einen Beobachter im Untersuchungsausschuss bekommen, denn die waren ja auch betroffen. Man muss ja bei einem ehrenhaften Krieg dem Gegner eine Chance lassen. Und wir Deutsche führen nur noch ehrenhafte Kriege.

Im Klartext verlangt da eine deutsche parlamentarische Partei, daß man entgegen allen Erfolgsaussichten dem (lieben) Feind vorher genau mitteilt, was man zu tun gedenke, um ihn zu bekämpfen. Am besten doch gleich den aktuellen Schlachtplan im A1 Format per Post oder per E-mail senden.

Langsam bekomme ich das Gefühl, daß da in Berlin ein Großteil der Parlamentarier völlig bescheuert ist. Warum schicken sie nicht gleich die Heilsarmee nach Afganistan?

Die Kernfrage ist doch : Wie lange darf die gewählte Regierung deutsche Soldaten im Ausland verheizen ?

Verheizen bedeutet für mich, die dürfen sich ja überhaupt nicht wehren dürfen. Dann werden die nämlich Zuhause verklagt.

Es gibt ein ganz dickes Buch über Perl Harbor 1941 und die amerikanische Politik von 1940. Da wurde nach der Kernaussage dieser Recherchen den Japanern der amerikanische Pazific- Stützpunkt Pearl-Harbor als Köder zum alles vernichtenden Fraß vorgeworfen.

Leider verschlimmerte der Zufall das Ganze noch und so bezahlten die Amerikaner mit über 5.000 Toten ein politisches Komplott. Roosevelt bzw. die Amis wollten also nichts weiter, als die Deutschen zur Kriegserklärung gegen die USA zu zwingen, von hinten herum über den bösen Achsen-Freund Japan.

Werden unsere deutschen Soldaten also am Hindukusch gezielt populistisch verheizt ?

Warum so drastisch ?

Ende Jan 2010 kam dann über unseren neuen Verteidigungsminister zu Guttenberg heraus, daß Oberst Klein einen schnellen unerwarteten Präventivschlag gegen eine Gruppe von 40 hochrangigen Taliban Zuschauern angedacht hatte. Die hatten anscheinend gerade ihre Kriegsbeute besichtigt oder besichtigen wollen. Daß sich jegliche Art von Widerstandskämpfern immer hinter Zivilisten verstecken, das wissen wir Deutschen doch am besten aus 2 verherenden und jedesmal verlorenen Weltkriegen. Was haben wir daraus gelernt ? Wir anscheinend nichts, die Taliban aber sehr viel.

Wir Deutschen waren zwei mal die Verlierer.

Und solche "Versager" schickt man eigentlich nicht mehr in einen Krieg. Die Amerikaner haben sich in Korea und in Vietnam blutige Nasen geholt mit über 55.000 Toten. Die sollte man also auch Zuhause lassen. Die Russen hatten den letzten Weltkrieg (mit) gewonnen mit gigantischen Verlusten an russischen Menschenleben bezahlt. In Afgahnistan sind sie nach großen Verlusten auch wieder unerfolgreich abgezogen. Eigentlich haben sie das den damaligen amerikanischen "Freunden" zu verdanken, denn die Taliban hatten amerikanische Waffen gegen russische Hubschrauber zur Verfügung. Und jetzt die ganzen anderen Gerechtigkeitsfanatiker ? Die wollen diesen Krieg gewinnen mit deutscher Moral am Hindukusch ?

Eigentlich spielen sie Krieg.

Im Feb. 2010 darf man es offen aussprechen, es ist wirklich ein Krieg am Hindukusch. Ein Krieg eines Volksstammes (der Paschtunen), der es nicht hinnimmt, von den westlichen Ländern aufgeteilt und aufgerieben zu werden.

Inzwischen gibt es mehrere Reportagen in den diversen Programmen, natürlich immer Nachts ab 24.oo, damit es nicht so viele sehen, daß da etwas ganz Anderes im Gange ist.

Selbst der ehemalge Geheimdienstchef der Pakistanis sagte (im Interview), da wehrt sich ein Volk von über 1 Millionen Menschen gegen die Bevormundung des Westens. Erst kamen die Engländer und teilten einfach die mehrere tausend Jahre alten Stammesgebiete (im Norden Indiens, jetzt Pakistan) auf, dann die Russen, dann die Anderen. Man wollte damals das Land befrieden, sagten die Engländer, als sie noch Indien besetzt hielten. Dann waren die Engländer nicht mehr da und das Problem brach offen aus.

Jetzt spielen die Europäer und Amerikaner den guten lieben Onkel mit einer vorbildlichen Moral und einem humanen Krieg. Doch die aufständischen Einheimischen sehen das ganz anders.

Die wollen gar nicht missioniert werden und haben von den Amerikanern gelernt: Tragt den Krieg immer in das Land, aus dem er kommt, dann hört er am schnellsten wieder auf.

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