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Die Kursk, ein sowjetisches Atom-Unterseeboot.
Von der Macht der lancierten Wahrheiten.

Da kracht es im Aug. 2000 während eines russischen Manövers in der Bahrenssee und das Ding sinkt, für ein Uboot eigentlich normal. Leider ungewollt und scheinbar ziemlich schnell. Die Amerikaner seien Schuld. Dann ist 3-4 Tage Sende-Pause.

Langsam kommen die ersten Bilder aus Russland. In einer der ersten Reportagen ist ganz kurz der Bug der Kursk unter Wasser zu sehen. Aus alle Löchern spriessen Kabel und Rohre (nach draussen) heraus. Vorerst hatte ich mir nichts dabei gedacht. Diese Bilder gab es dann auch nie wieder (also ein paar Wochen lang) zu sehen. Das war schon eher sonderbar.

Erst als die Russen (Militärs und Regierung) immer und immer wieder behaupteten, die Kursk sei gerammt worden (oder hätte ein anderes "Objekt" gerammt) da fiel es mir ein.

Vor 30 Jahren - Die ersten Sherlok Holmes Filme im Fernsehen. "Kombiniere" sagte Dr. Watson - "Scheibe eingeschlagen, Splitter draussen = Scheibe wurde von innen eingeschlagen" - Kombiniere "Kein Einbruch sondern primitive Vortäuschung".

Bei einem Zusammestoß, es gibt da immer wieder Filme von den Ubooten der Reichsmarine, ist alles fürchterlich verbeult, aber nach innen ins Boot gedrückt. Und Torpedos, die nicht scharf sind, explodieren auch bei einem Zusammestoß nicht. (Vielleicht halt nur bei westlichen Booten)

Und wenn das Ding da sogleich explodiert, dann hat der "Feind" auch ein Problem, es trifft ihn ja auch - und meist unvorbereitet. Und bei dem Knall merken alle anderen Schiffe im russischen Flotten-Verband, daß da was los ist und lassen "den anderen" bestimmt nicht unverfolgt abziehen (bzw. ungestraft entkommen).

Für wie blöd halten die Russen ihre eigenen 350 Millionen Mitbürger ? Vielleicht gab's da keine Sherlok Holmes Filme ? Oder wie unfähig sind die alten Tatter-Greise (die Generäle meine ich), die da in den russischen Fernsehberichten zu sehen sind.

Ich glaube, davor hat President Putin am meisten Angst, vor den vielen alten unfähigen Männern, den Tattergreisen, die noch am Drücker sind. (Da gab es übrigens im Sept. 2005 im ZDF "Goodby DDR" mit den vielen alten 85 jährigen DDR- Tattergreisen auf der Berliner Tribüne und Gorbis Erkenntnis, das es so alles recht schnell zuende geht.)

Heute (26.8.2000) kam in den Hörfunknachrichten, daß ein russischer Landesfürst die Militärs für diese Lügen verantwortlich macht. Die hätten sogar den Präsidenten Putin über denTisch gezogen. Er vermutet auch die Explosion eines eigenen Torpedos. - Mal sehen, wie lange der Informant das überlebt.

14 Okt 2000. Die Russen haben zugegeben, sie hätten keine Wrack- oder Kollisionsteile eines fremden Schiffes auf dem Grund gefunden. Die Behauptung eines Fremdverschuldens sein "nicht mehr wahrscheinlich".

Nach der Bergung der Kursk mit norwegischen und kanadischen Spezialschiffen kam es dann so nach und nach raus. Es war Schlendrian und Überdrill bei den Russen, und die Verkettung ungücklicher Umstände samt Vorahnung einiger Besatzungsmitglieder.

Noch mehr Wahrheit nach langer Pause:
In einem andern ZDF Frontal Bericht sagte ein inzwischen hier lebender russischer Panzerkommandant aus, daß die ganze sowietische Panzerarmee es in den 80er Jahren nicht mal mehr bis zur Elbe geschafft hätte.

Es war alles nur ein großer Bluff. Alleine die DDR Panzer hätten es vielleicht bis zum Rhein geschafft. Saarbrücken hätte mit Sicherheit keiner von beiden erreicht. Was für eine Aussicht. Jetzt wissen wir auch, warum Oskar die Fontaine, immer so strahlt. Er war schon immer auf der sicheren Seite.
 
21. September 2005

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