www.werweis.de
 Sie sind hier : →  Homepage→  Kultur→  Ich und die Griechen

Oder sollte es heißen: Die Griechen und ich.

Urlaub in der Türkei ist bei uns nicht angesagt, wir fuhren oder besser "flogen" dafür nach Griechenland. Dabei waren wir mehmals auf Korfu und dem direkten Festland gegenüber. Und später waren wir dann auf dem Nord-Pelepones, den drei Fingern und auf Kreta. Denn die Sonne Griechenlands lockt und das Essen und die Menschen und die Landschaft und das Meer.

Doch nach den letzten drei Griechenland Urlauben kam das ganze Denken ins Wanken.

Der Schwindel mit dem (getürkten) EU- Beitritt und dem EURO- Beitritt ist aufgeflogen.

Daß in den südlichen Ländern und in den nah- und fernöstlichen Ländern das mit dem "Bakschisch" normal ist, hatte sich rumgesprochen. Daß aber eine richtige europäische Regierung so frech und vorsätzlich lügt und betrügt, und daß dazu die Korruption dort dermaßen Ausmaße annimmt, das konnte man als Normalbürger nur schwer ahnen.

Eigentlich hätte man es sehen können oder müssen.

Beipsiel: Wir waren auf Kreta in einem 4 Sterne Apartmenthotel mit einem sehr schönen Restaurant mit vorzüglicher fleißiger und aufmerksamer Bedienung und fühlten uns pudelwohl. Das Wetter stimmte, das Meer war herrlich und dann kam der erste Samstag Abend.

Da strömte, vermutlich etwas vor unserer Abendessenzeit, so um 19.oo Uhr eine Gruppe ortsansässiger Familien mit allen Kindern der Umgegend in "unser" Restaurant und fing an, das Buffet abzuräumen.

Jetzt waren wir durch den ersten "Kontakt" mit unseren ostdeutschen Neu-Deutschen
gleich im Jahr nach der Wende 1990 und schon auf Korfu einiges gewöhnt, also, wie schnell man wieviel auf den viel zu kleinen Teller bekommt (und danach den Rest einfach stehen läßt).

Doch das hier schlug gnadenlos alle Satieren und Glossen, die man so in den Zeitungen ab und zu lesen konnte. Das Buffet sah aus wie Sau und die Kinder auch. Die Wühlerei in den so schön vorbereiteten Gebinden und Gefäßen war so erfolgreich, daß mein Appetit zum Teufel war. Auch die nie dagewesene Lautstärke der Unterhaltung quer durch den Saal war nicht mehr nur störend, es war absolut aufdringlich. Bemerkenswert war die dezente Zurückhaltung der griechischen Mitarbeiter des Hotels, die geduckt in den Ecken standen und sich die Sauerei mit ansehen mußten.

So etwa gegen 22.oo Uhr war der "Spuk" zuende. Alle diese Griechen mitsamt der Mischpoke waren abrupt verschwunden und die Mitarbeiter leckten sich die Wunden und räumten die wenigen Restbestände freudlos ab. An diesem Abend gab es von fast keinem der Deutschen Gäste ein Trinkgeld. Das war hart.

Uns war der Appetit so ziemlich vergangen und wir freuten uns auf den geruhsamen Montag Morgen im trauten Kreis der anderen Erholung suchenden Gäste. Die Welt war wieder in Ordnung - scheinbar.

Aber es kam noch schlimmer

Dann kam für uns Zweiwochen-Urlauber der nächste Samstag. Wir hatten ja von einem Ausrutscher oder einer der griechischen Familienfeiern gemunkelt und daß man das als freundlicher nachsichtiger ausländischer Gast einfach hinehmen mußte.

Und wieder um kurz nach 19.oo kam der ostansässige Klan mit Mischpoke und die ganze Chose ging von Neuem los. Das Buffet war kurz dananch geplündert, "die" hatten vermutlich die Woche über wieder nichts zu Essen bekommen und genossen den vermeintlichen Überfluß. Die Tische und das Buffet sahen wieder aus wie Sau und unser Appetit war schon wieder darnieder. Das heimische Personal stand wieder bedrückt in den Ecken des Restaurants und wartete auf das Ende der Sause.

Ergebnis: Wir und viele andere deutsche Gäste beschlossen : An diesen Ort auf Kreta fahren wir nicht mehr, und sei er noch so schön. Wir fahren an andere ebenfalls schöne Stellen und derer gibt es in Griechenland viele. Wie fahren zum Beispiel nach Porto Karras auf einen der drei Finger.

Vom Regen in die Traufe

In Porto Karras gibt es ein von Deutschen gebautes Super Hotel aus deutschem Beton und von ungeahnten Ausmaßen. Die TUI Werbung war sehr überzeugend. Was wir nicht wußten, das Riesen-Hotel stand seit ein paar Jahren unter Insolvenzverwaltung und wurde wegen der  Arbeitslosigkeit in der Region nicht dicht gemacht. Da hatte uns die große TUI beduppst, sie hatten es einfach nicht gesagt.

Und gleich an dem ersten Samstag fielen wir aus allen Wolken
, als auch hier eine Gruppe Griechen mitsamt Mischpoke im Restaurant auftauchte und mit erheblichem Lärm das Buffet plünderte. Jetzt war das Buffet sowieso schon nur von mittlerer Qualität, das Hotel wurde nämlich von 5 griechischen Sternen auf 3 griechische Sterne herunter gestuft und das sind nur 1,5 deutsche bzw. internationale echte Sterne

Doch das war hart, waren wir doch von Kreta deshalb geflüchtet.
Das Buffet sah auch hier dann aus wie Sau und das Volk benahm sich, als würde ihnen das Restaurant gehören. Wir zahlenden Gäste waren Luft für die Vandalen. Die Reisetante von TUI sagte nur, da könne sie nichts machen, genauso wie auf Kreta. Auch hier bekam das Personal kein Trinkgeld mehr, wir waren nämlich allesamt satt, aber nicht vom Essen, sondern vom Benehmen dieser Griechen.

Die Alternative sollte dann Lacopetra Beach werden.

Dieser kleine Ort lag weit ab vom Rummel (etwas nördlich von Patras) und die Vermutung lag nahe, dort gibt es keine orstansässigen Vandalen mit Einfluß.

Leider weit gefehlt. Wir haben voll "in die Scheisse" gegriffen. Entschuldigen Sie bitte diese drastischen Worte, aber der Ärger saß jetzt sehr tief. Am ersten Samstag ging auch hier das große Fressen (frei nach Bellinis Film) los, nur ohne Sex, denn die älteren Frauen waren so korpulent, da ging bestimmt nichts mehr. Rein ging allerdings alles, das auf dem anfänglich wunderschönen Buffet stand.

Gemeinsam mit den anderen "Events" war, wir zahlenden Gäste waren Luft für dieses Volk, sie drängelten sich durch jede Schlange am Buffet nach vorne und manschten und schütteten alles auf ihre Teller, das da nur drauf ging.

Jetzt war ich voll drauf. Ich habe gefragt, was das soll.

Das sei der Bürgermeister mit Anhang (Mischpoke), der komme jeden Samstag, sagte mir der sehr gut deutsch sprechende griechische Hotelmanager mit einem Achselzucken, das müssten sie dort hinnehmen, das ginge nicht anders.

Und jetzt war ich richtig hellhörig geworden und beäugte dieses "Volk" sehr genau zu Lasten meines Essens. Ich stellte mich überall an und nahm aber nur homöopatische Mengen, denn ich wollte "etwas" heraus finden.

Irgendwann geht es doch immer ans Bezahlen und irgend einer "von denen" zückt doch die Kreditkarte oder den großen EURO Lappen. Aber nichts da. Nach dem großen Fressen verschwanden sie alle wieder, Einer nach dem Anderen oder alle auf einmal. Irgendwie war mir das ja in den anderen Hotels auch schon aufgefallen, die haben alle nichts bezahlt !

Das ist doch Korruption, wie sie im Buche steht.

Da wird also jahraus jahrein der Bürgermeister samt Klicke und/oder Mischpoke durchgefüttert, (in fast jedem Hotel ?) und gratis natürlich, vielleicht wegen des Bauantrages oder wegen der Parkplätze oder der nicht mehr kontrollierten Küche oder irgendwelcher anderer behördlicher oder bürokratischer "Kleinigkeiten", die so unter den Tisch fallen oder gekehrt werden oder aufgefressen werden.

Und wir deutschen Gäste dürfen das nicht nur bezahlen, wir dürfen auch leiden.

Jetzt "leiden" wir eben auf Mallorca !!! Die nehmen auch Euros.

In der gleichen schönen Sonne, viel näher dran und die Spanier sind sehr sehr freundlich. Und solche Sausen mit diesem Fressen haben wir die letzten 5 Male dort nicht erlebt, wir waren nicht nur die Gäste und die Könige, wir waren wirklich willkommen.

Also Ade Griechenland, es ist ein hausgemachtes Problem
, seine Gäste so sehr zu vergraulen. Wir müssen da nicht hin. Sie sollten da mal drüber nachdenken, da sie jetzt ja auch noch unsere 130 Milliarden Euro in diesem Sumpf an Korruption verpulvern.

März 2012
-

zur Startseite © seit 1871 - 2017 (1871 - weil wir in 1871 zum letzten Mal einen Krieg "gewonnen" haben.) - Kein !! Copyright by "Der Nachtwerker"
Gesetzlich geschützt über das Grundgesetz der freien Meinungsäußerung in der Bundesrepublik Deutschand.