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April 2019 und es geht immer weiter (nach oben . . .)

Der 1. April ist vorbei und alles war merkwürdig ruhig um das Walhalla und die erträumte Wiedergeburt. Keine Glosse, kein Scherz, auch kein April-Scherz. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Immer wenn es dünn wird mit den redaktionellen "Berichten" über die Landeshauptstadt
, wenn also fast nichts los ist außer der US-Flieger-Bombe in Wiesbaden Bierstadt, dann werden vorgefertigte Artikel aus der Schublade geholt und mit vielen Bildern auf die noch zu füllende Seite gebracht.

Am Samstag dem 13. April kam er dann, der verspätete "April-Scherz". Also so gut wie jeder Wiesbadener Bürger - und davon gäbe es rund 280 Tausend - wünsche sich angeblich eine solche hisorisch nostalgisch kulturell ambitionierte "Spielstätte" (ein "Eventhaus").

Ziehen Sie bitte mich von den 280.000 ab, ich hatte vorher etwas nachgedacht und wünsche keine solche Spielstätte auf Kosten der Allgemeinheit. Der, der sie haben will, sollte sie auch bezahlen (müssen).

Auf der so ziemlich allersten Veranstaltung einer Gruppe Nostalgiker hier in Wiesbaden im Casino-Saal wurde ein vermeintlich machbarer Renovierungs-Betrag von etwas über 2 Millionen (Euro) dem (begeisterten ?) Publikum vorgesetzt. Ich hatte mein schallendes Lachen leidlich unterdrücken können, denn ich war ja nur Gast.

Dann - ein Jahr später - stiegen die veranschlagten Kosten auf 18 Millionen und so mancher Stadt-Vater hatte anscheindend doch schon mal "gezuckt". In 2017 und 2018 war dann die Rede davon, man müsse doch eher 22 Millionen im (virtuellen) Haushalt einplanen. Nachdem der Brandschutz das Gebäude für jeglichen Publikumsverkehr geschlossen hatte und seine Einschätzung der Kosten samt Brandschutz auf den Tisch gelegt hatte, waren es auf einmal etwas über 28 Millionen (immer noch Euro, keine Lira).

Und jetzt in der ersten Aprilwoche 2019 wird bereits über 31 bis 33 Millionen Euro sinniert

Ich lag also gar nicht so falsch mit meiner Vorhersage, daß es am Ende doch weit mehr (50 Mio und aufwärts) kosten wird als den Stadt-Vätern vorgeträumt oder vorgegaukelt wurde.

Der (auswärtige) Event-Veranstalter, der das Ganze überhaupt zum Rollen gebracht hatte, hat sich inwzischen aus diesem Traumhaus mit völlig verträumten (unrealistischen) Mietvorstellungen komplett zurückgezogen.

Jetzt bleibt nur noch das Budget des Wiesbadener Staatstheaters, das man anzapfen könnte. Die haben nämlich echten Leidensdruck mit ihrem großen Theater. Sie brauchen eine Ausweichspielstätte für ein "paar Monate".

Ob denen das wirklich 50 Millionen wert ist ????
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